
Keine Autobahn durch Linden-Limmer!
Der Westschnellweg (B6) zwischen der Anschlussstelle Herrenhausen und dem Deisterplatz in Linden-Süd ist rund vier Kilometer lang.
14 Brückenbauwerke müssen dort saniert werden. Diese Sanierung will die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) nutzen, um den Schnellweg auf Autobahnniveau auszubauen. Sie wollen genauso weiter machen wie beim Südschnellweg in der Ricklinger Leinemasch. Dort hat die Zerstörung Anfang 2024 schon begonnen.
Den Menschen in Linden, Limmer und Herrenhausen droht eine zehnjährige Großbaustelle, der Verlust tausender Bäume und das Heranrücken des Schnellwegs an ihre Wohnungen. Dem Klima droht der Kollaps. Wer heute noch Straßen für mehr Autoverkehr ausbauen will, wird die Klimaziele klar verfehlen und die Klimaschutzgesetze brechen.
Bis zur Fertigstellung dauert es noch viele Jahre. Aber: Die Planung beginnt jetzt – der Widerstand auch!
Es geht auch anders. Setz dich mit uns ein für eine alternative Planung und für eine sozial gerechte Verkehrswende !
Aktuell
- Infospaziergänge gegen den Ausbau des WSWWESTprotest lädt ein zum Infospaziergang um 14 Uhr am FZH Linden, zu Fuß 5 Stationen entlang des Westschnellweges. Dauer ca. 1,5 Stunden. Weitere Termine: 28.09., 26.10., 23.11.2025 Download: Handzettel PDF
- WESTprotest kritisiert städtebauliche Studie zur Modernisierung des Westschnellwegs – Einengung der Diskussion und Zementierung des „Weiter so!“ statt innovativer Planung für eine zukunftsorientierte MobilitätswendeMit Kritik reagiert die Initiative WESTprotest auf die Präsentation der städtebaulichen Studie zur Modernisierung des Westschnellwegs, die die LH Hannover am 15.08.25 vorgestellt hat.„Wir halten es nicht für zielführend, zum jetzigen Zeitpunkt die öffentliche Disukussion auf eine Variante zu fokussieren, die für den Klimaschutz nachteilig ist, alle Bäume und Grünzüge am Schnellweg opfert, die Bauzeit… WESTprotest kritisiert städtebauliche Studie zur Modernisierung des Westschnellwegs – Einengung der Diskussion und Zementierung des „Weiter so!“ statt innovativer Planung für eine zukunftsorientierte Mobilitätswende weiterlesen
- WESTprotest: Ergebnisse des Bürger*innenrats sind gute GrundlageWESTprotest begrüßt die längst überfällige Veröffentlichung der Ergebnisse des Bürger*innenrats: Die sieben Grundsätze und 31 Empfehlungen für den Westschnellweg, die 35 Menschen aus der Stadt und der Region Hannover erarbeitet haben, zeigen das große Bewusstsein für Klima- und Naturschutz sowie den Bedarf nach einer entschlossenen Mobilitätswende. Diese Ergebnisse müssen nun ernstgenommen und umgesetzt werden. “Die… WESTprotest: Ergebnisse des Bürger*innenrats sind gute Grundlage weiterlesen
WESTprotest setzt sich ein für
- Klimaziele in die Verkehrsplanung!
- Eine Sanierung des Westschnellwegs im Bestand
- Mehr Sicherheit und weniger Lärm durch ein Tempolimit
- Eine entschlossene Mobilitätswende für die gesamte Region gemäß Verkehrsentwicklungsplan VEP35+
- Den bedarfsgerechten Ausbau von ÖPNV ( S-Bahn!) und Radverkehrsnetz
WESTprotest wendet sich gegen
- einen Ausbau & die Verbreiterung des Westschnellwegs nach Autobahnstandard (RAA)
- die Versiegelung von Flächen durch Ausbau von Auf- und Abfahrten
- den Verlust von Stadtgrün und Erholungsflächen
- die Förderung der Zunahme von Verkehr durch den Stadtbezirk Linden-Limmer
- massive bauliche Eingriffe in den Stadtteilen in Linden und Limmer
- einen sog. Beteiligungsprozess, der als Legitimation für klimaschädliche Planungsziele dienen soll
WESTprotest Demo & Infoveranstaltung, Juni 2024
Erste WESTprotest-Demo und Infoveranstaltung im Gymnasium Limmer am 07.06.2024, Film von Finn Baesler